Wir wollen Teil der Lösung sein

Jungbauern sind ein Teil der Lösung

TeilGeduld ist nicht immer die Stärke der Jugend, sagt man. Dem möchte ich nicht gänzlich widersprechen. Doch wie so oft, gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille. Gerade durch den Antrieb der Jungen entstehen immer wieder neue Perspektiven und Strategien. Dieses Suchen nach Chancen und neuen Wegen ist es doch, das uns weiterbringt!

 

Ein Jahr mit vielen Entbehrungen liegt hinter uns. Doch wir Jungbauern wollen weiter machen und wir wollen vor allem besser werden. Die Krise als Chance sehen und neue Wege gehen, mit Konzepten, die Mut machen und Perspektiven geben. Ja, die Corona-Pandemie hat auch die Landwirtschaft stark erwischt: finanzielle Einbußen durch schrumpfende Absatzmöglichkeiten können trotz zahlreicher Corona-Hilfen nicht zu 100 Prozent abgefedert werden.

 

Ein Erfolgsmodell, das vor allem auch Jungbauern verstärkt nutzen, ist die Investitionsprämie. Mit der neuerlichen Verlängerung von Umsetzungsfristen – etwa beim Durchführungszeitraum und beim Setzen der ersten Maßnahmen – heißt es nun rasch ran an die Pläne für neue Investitionen am Hof. Am besten sollte der Antrag noch heute raus. Damit modernisieren wir unseren Betrieb und beleben die regionale Wirtschaft (Mehr Informationen unter Austria Wirtschaftsservice – AWS).

 

Unser höchster Anspruch ist eine umfassende Versorgung mit Lebensmitteln. Doch dafür braucht es Konzepte, um etwa der Flächenversiegelung und dem steigenden Bodenverbrauch die Stirn zu bieten. Und es braucht Maßnahmen zum Klimawandel, damit zunehmende Wetterextreme unsere Lebensgrundlagen nicht länger gefährden. Wir wollen ein Teil der Lösung sein und jungen Hofübernehmern gezielt Unterstützung bieten, um ihren Beruf mit Erfolg und Freude ausüben zu können. Die vermeintliche Ungeduld der Jugend ist meiner Meinung nach der nötige Impuls, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Denn wir Jungbauern denken an die Zukunft!