Unsere Bauern brauchen mehr Absatzmöglichkeiten!

Forderung nach verstärkter heimischer Beschaffung für unsere Bauern umgesetzt – Schweinebranche braucht dringend Unterstützung!

BauernGeschlossene Restaurants, Hotels und Betriebe führen zunehmend zu immer größeren Absatzrückgängen bei unseren heimischen Bäuerinnen und Bauern. „Wenn wir unsere bäuerliche Struktur, die hohe Qualität der heimischen Lebensmittelproduktion und die Eigenversorgung im Land auch in Zukunft erhalten wollen, braucht es Anreize und Möglichkeiten für unsere Landwirte, ihre Produkte auch zu einem realen Preis am Markt absetzen zu können“, macht ÖVP-Abgeordneter Manfred Hofinger auf die zunehmend schwieriger werdende wirtschaftliche Situation auch bei den Bäuerinnen und Bauern aufmerksam.

 

„Vor allem in der öffentlichen Beschaffung gilt es vorbildhaft zu agieren“, zeigt sich Hofinger erfreut, dass es nach vielen Gesprächen kürzlich gelungen, das Tageskostgeld im Verteidigungsministerium zur regionalen Beschaffung um fünf Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. „Das bedeutet, dass für die Verpflegung der Soldatinnen und Soldaten in den Kasernen und Dienststellen mehr Geld beim Einkauf und der Verarbeitung von heimischen Lebensmitteln zur Verfügung steht. Und das nützt und hilft den Bäuerinnen und Bauern in der Region“, weist Hofinger vor allem auf den Kasernenstandort in seinem Heimatbezirk Ried hin.

 

Mit besonders dramatischen Verlusten hat seit vielen Monaten die Schweinebranche zu kämpfen. Der Preisverlust aufgrund des Auftretens der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland und dem massiven Absatzrückgang aufgrund der geschlossenen Gastronomie hat diese Branche besonders hart getroffen. „Wirkungsvolle Hilfsmaßnahmen zur Abdeckung ihrer Umsatzeinbußen sind daher dringend notwendig“, erwartet Hofinger rasch gezielte Unterstützungsleistungen. „Da wird ein Appell zum Kauf und Verzehr heimischen Fleisches allein nicht mehr reichen“, so Hofinger.