Tierwohl beginnt beim Kauf regionaler Produkte!

15. Januar 2020

Mit dem bundeseinheitlichen Tierschutzgesetz, das von allen im Parlament vertretenen Parteien beschlossen wurde, nimmt Österreich seit dem Jahr 2005 eine Vorreiterrolle in Sachen Tierwohl ein. Im Jahr 2017 wurde das Gesetz umfassend novelliert und so an die Anforderungen unserer Zeit angepasst. Die hohen Tierschutzstandards, die wir in Österreich haben, zeigen, dass das Tierwohl bei uns einen sehr hohen Stellenwert hat. „Für mich steht Bewusstseinsbildung und Information an erster Stelle. Die Tierhalter müssen wissen, welche Bedürfnisse Tiere haben. Nur so kann Tierschutz in der Praxis auch gelebt werden“, betont der Tierschutzsprecher der ÖVP, NR Franz Eßl, anlässlich der Übergabe eines Briefs des Initiators des Tierschutzvolksbegehrens.

Eßl: „Wir brauchen wieder mehr Konsumpatriotismus“

Bei allem für und wider, in einem Punkt ist man sich einig: „Der beste Tierschutz beginnt mit der Entscheidung für heimische, bäuerliche Produkte, die von höchster Qualität sind“, betont Eßl. So ist die Forderung nach einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung beim Außer-Haus-Verzehr ein erster wichtiger Schritt, um auf die verwendeten Produkte und deren Herkunft aufmerksam zu machen. „Ich bin mir sicher, dass die Konsumentinnen und Konsumenten auch in Krankenhäusern, Kasernen, Schulen und anderen Gemeinschaftsverpflegungen heimische Lebensmittel haben wollen, denn schließlich bestimmt ein ernsthaft gemeinter Tierschutz auch darüber, ob wir es zulassen, dass Tierleid aus dem Ausland importiert wird oder eben nicht. Oft werden Lebensmittel mit niedrigsten Tierwohlstandards produziert. Der Kauf regionaler Produkte stärkt nicht nur die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe, sondern sichert auch einen klimafitten Lebensraum mit Lebensqualität und dem Tierwohl wird Rechnung getragen“, so Eßl abschließend.