Regionale Direktvermarkter und Gastronomie hoffen auf Entspannung der jetzigen Situation

Die lange Trockenheit setzt den heimischen Wäldern immens zu. Die Folgen sind eine überdurchschnittliche Menge an Schadholz auch durch den Befall des Borkenkäfers. Dieses muss nun so rasch wie möglich aus den Wäldern entfernt werden. Die Sägewerke sind aber aufgrund weniger Absatzmöglichkeiten voll und das wirkt sich auch auf den Holzpreis aus. „Hier braucht es rasche Unterstützung und mehr Solidarität auch von der Sägewirtschaft“, waren sich ÖVP-Abgeordneter Nikolaus Prinz sowie Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Landesrat Max Hiegelsberger bei einem Lokalaugenschein in Grein einig.

 

Ein erster wichtiger Schritt sei die zugesagte Abnahme der Sägewirtschaft von zusätzlich 200.000 Festmeter Schadholz bis Ende Mai und die Reduktion der Importe während der Zeit mit Schadholzanfall. „Für die Waldbesitzer sind aber auch Initiativen wie für die Wiederaufforstung sehr wertvoll“, so Prinz.

 

Eigeninitiative und Motivation zahlen sich aus

Neben der Land- und Forstwirtschaft sind aber auch die regionale Gastronomie und die Direktvermarkter von Einnahmeneinbußen durch die Corona-Krise betroffen. Ein gemeinsamer Besuch beim Direktvermarkter Speckalm der Familie Gaßner, einem „frischzumir.at-Betrieb“ in Bad Kreuzen und beim Greiner Gastronomiebetrieb „Gasthaus zur Traube“ sowie den Wirtsleuten Sabrina und Florian Kurzmann, bei dem auch LR Markus Achleitner anwesend war, machte für Nikolaus Prinz aber auch deutlich: „Mit Eigeninitiative und viel persönlicher Motivation konnten diese Familienbetriebe auch neue Chancen wahrnehmen und blicken so relativ positiv in die Zukunft.“