Schlachttiertransporte in Drittstaaten verbieten 1„Unsere Bäuerinnen und Bauern wollen, dass es den Tieren gut geht“, zeigt sich ÖVP-Tierschutzsprecher Abg.z.NR Franz Eßl schockiert über die grausame Behandlung von Schlachttieren außerhalb der Europäischen Union. Wir wollen daher auch ausdrücklich, dass Schlachttiertransporte in Drittstaaten verboten werden sollen. „Hier sollten wir rasch zu einer Umsetzung kommen“, so Eßl.

 

„Nicht jeder Tiertransport bedeutet automatisch Tierquälerei“, warnt Eßl in der medialen Berichterstattung zum aktuellen Kälbertransport über Spanien in den Libanon vor Verallgemeinerungen. „Wir haben in Österreich sehr strenge Regelungen und die Bäuerinnen und Bauern haben ein hohes Interesse daran, dass diese auch eingehalten werden“, erinnert der Abgeordnete daran, dass der Prozentsatz an Beanstandungen bei Tiertransportkontrollen in Österreich unter einem Prozent liegt. „Bei über 99 Prozent der Tiertransporte gibt es somit keine Beanstandungen.“

 

„Unser Bestreben ist es, Transportwege so kurz wie möglich zu halten“, weist Eßl auf die entsprechend hohen Vorgaben in Österreich hin. „Diese müssen nun Schritt für Schritt auch von der Europäischen Union übernommen werden“, so Eßl. Die beste Möglichkeit, um lange Transportwege zu vermeiden, ist es, verstärkt heimische Produkte zu kaufen, appelliert der ÖVP-Abgeordnete an die Konsumentinnen und Konsumenten. „Denn es ist absurd, dass Kalbfleisch aus Holland importiert und heimische Kälber nach Spanien exportiert werden“, so Eßl.