Regierung startet größtes Breitband-Förderpaket aller Zeiten: Fördercall mit 660 Millionen Euro, insgesamt 1,4 Mrd. Euro bis 2026.

4. April 2022

Besonders begrüßte NAbg. Peter Weidinger eine der Zielsetzungen der Förderoffensive, Gigabit-fähige Kommunikationsinfrastruktur auch in jenen Gebieten Österreichs auszubauen, die aufgrund eines Marktversagens von privaten Anbietern nicht oder nur unzureichend erschlossen werden. „Das ist die Chance für den ländlichen Raum, Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit leistungsstarken Netzwerkanschlüssen zu versorgen und damit die Möglichkeit zu schaffen, innovative Dienste zu nutzen und neue Unternehmen anzulocken, denen Work-Life-Balance wichtig ist und die modernste Technologie mit den Vorzügen eines Urlaubslandes kombinieren wollen.“ Dieses 150 Millionen Euro umfassende „Access“-Programm richtet sich an Infrastruktur- und Telekommunikationsbetriebe, aber auch an Landesgesellschaften und Gemeinden.

Dazu kommt mit 450 Millionen Euro Volumen der Schwerpunkt des Pakets, “Open-Net“, das ausschließlich Infrastrukturbetreibern ohne Endkundenprodukte offensteht. Weitere 50 Millionen Euro unter dem Titel „Connect“ für öffentliche Einrichtungen, Klein- und Mittelunternehmen und erstmals auch für landwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung, um die einmaligen Kosten für die Herstellung eines Glasfaseranschlusses zu unterstützen. Schließlich sind im Programm „GigaApp“ noch zehn Millionen Euro vorgesehen für die Förderung von 5G Anwendungen. Ziel ist die Entwicklung von innovativen, vorbildhaften, regionalen Applikationen und Diensten. Weidinger: „Schon der erste Teil der Breitbandinitiative des Bundes hat Investitionen von 2,5 Mrd. Euro ausgelöst und mehr als 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürgern zu einer schnellen Internet-Anbindung verholfen. Ich appelliere an das Land und die Gemeinden, die Förderchancen zu nutzen, denn die Breitband-Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für das Gelingen der Digitalisierung auf gesellschaftlicher, auf wirtschaftlicher, auch auf kommunaler Ebene.“ Schnelle Netze in allen Regionen würden auch zur Chancengleichheit zwischen Stadt und Land beitragen, unterstrich Weidinger.

am Foto: Fr. Bgm. Mag. Andrea Feichtinger (Gem.Kappel am Krappfeld) und NR Abg. Peter Weidinger