1-Milliarde-Euro-Investitionspaket für Gemeinden im Nationalrat eingebracht

Gestern von Bundeskanzler Sebastian Kurz vorgestellt und heute als Initiativantrag im Nationalrat: mit dem 1-Milliarde-Euro-Investitionspaket für Gemeinden werden wichtige Impulse für das wirtschaftliche Comeback Österreichs und insbesondere für seine ländlichen Gemeinden und Regionen gesetzt. „Unsere Gemeinden sind Rückgrat und größte Investoren des öffentlichen Sektors am Land. Umso wichtiger ist es wieder rasch aus der derzeitigen Krise herauszukommen, die Liquidität der Gemeinden zu sichern und die regionale Wirtschaft zu stärken“, begrüßt ÖVP-Gemeindesprecher und Bürgermeister von Lambrechten Abg.z.NR Manfred Hofinger die Zusage der Regierung, Investitionen vor Ort großzügig zu unter-stützen.

 

„Denn, wer rasch hilft, hilft doppelt“, ist Hofinger überzeugt, dass „es mit diesem Paket gelingen kann, die ländlichen Gemeinden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder als wichtige Konjunkturmotoren für die regionale Wirtschaft aufzubauen.“ Mit dem Hilfspaket für Gemeinden können Projekte im Zeitraum 1. Juni 2020 bis 31. Dezember 2021 oder jene, die bereits ab 1. Juni 2019 begonnen aber aufgrund der Corona Krise nicht umgesetzt werden konnten, finanziert werden. „Diese Investitionsaufträge werden von den Gemeinden meist an regionale Firmen gegeben. So erzielt dieses Hilfspaket eine doppelte Wirkung“, betont Hofinger.

 

Bezirk Ried und Gemeinde Lambrechten profitieren von Gemeindepaket

Die Aufteilung der Finanzmittel auf die einzelnen Gemeinden erfolgt nach einem Mischschlüssel aus Einwohnerzahl und abgestuftem Bevölkerungsschlüssel. Auch der Bezirk Ried im Innkreis und seine Gemeinden profitieren vom Gemeindepaket. Im Schnitt erhält etwa eine 1.300-Einwohner-Gemeinde rund 100 Euro pro Einwohner. „Damit können anstehende wichtige Projekt umgesetzt werden, die den Lebens- und Wirtschaftsstandort verbessern werden“, ist Hofinger überzeugt.

 

So etwa kann das Geld für die Sanierung von Kindergarteneinrichtungen, Schulen, Seniorenbetreuungseinrichtungen, Sportstätten, Bauwerken wie Kirchen oder Kultureinrichtungen in den Ortskernen aber auch für den Ausbau von Breitband-Datennetz und erneuerbarer Energieerzeugung eingesetzt werden.