Peter Weidinger ist neuer Präsident der Österreichisch-Slowenischen Gesellschaft (ÖSG)

10. März 2022

Frieden stiften und Brücken bauen – das ist meine Devise.

In eine schwierige geopolitische Phase fällt der Amtsantritt des neuen Präsidenten der in Kärnten beheimateten Österreichisch-Slowenischen Gesellschaft (ÖSG), des Abgeordneten zum Nationalrat Peter Weidinger. Nach einer coronabedingten Tätigkeitspause des Vereins will der 44-jährige Villacher nun die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit der beiden Nachbarregionen mit ihrer wechselvollen Geschichte wieder intensiver unterstützen. Weidinger: „Ich fühle mich in dieser Funktion der guten Tradition von Vorgängern wie dem ehemaligen Landeshauptmann Christof Zernatto oder dem mit überregionaler Strahlkraft wirkenden Professor Peter Lexe verpflichtet.“

Wie Weidinger betonte, gehöre sein Interesse dem einigen Zusammenleben und kraftschlüssigen Zusammenwirken aller Menschen in den Nachbarregionen. Aus diesem Antrieb des Familienvaters entstanden ist auch die „International Summer University Carinthia“, die seit Jahren junge Menschen aus der Alpen-Adria-Region mit Wirtschaftsbetrieben und Bildungseinrichtungen aus Kärnten in Form von gemeinsamen Projekten vernetzt: „Europa ist dann erfolgreich, wenn die Menschen besonders in den Grenzregionen diese Grenzen in den Köpfen überwinden und miteinander die Vorteile und Chancen unserer herrlichen Heimat zu nutzen verstehen. Deshalb ist mir gerade die Jugendvernetzung ein besonderes Anliegen!“

Slowenien selbst sieht Weidinger in einer herausfordernden Situation bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie, aber auch durch die angespannte innenpolitische Lage. „Dennoch hat sich das Land beim turnusmäßigen Ratsvorsitz in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres hervorragend geschlagen und mit Themen wie Resilienz, wirtschaftliche Erholung und strategische Autonomie der EU eine beinahe schon prophetische Rolle eingenommen“, zollt Weidinger dem Nachbarland Anerkennung. Auch im nahegelegenen Bled würden immer wieder richtungsweisende Konferenzen stattfinden, wie beispielsweise beim 16. Strategischen Forum von Bled Anfang September 2021, als Staats- und Regierungschefs zu Fragen der aktuellen und zukünftigen Entwicklung europäischer Werte diskutierten.

Die Mission der Österreichisch-Slowenischen Gesellschaft ist die Stärkung der kulturellen, wirtschaftlichen und menschlichen Beziehungen im Alpen-Adria-Raum. Die Festrede zur ordentlichen Vollversammlung der ÖSG hielt Dr. Anton Novak, Generalkonsul der Republik Slowenien. Nach der einstimmigen Wahl am Montagabend will Weidinger nun mit seinem Team – im Vorstand sitzen namhafte heimische Persönlichkeiten wie Bürgermeister Christian Poglitsch und Prof. Mag. Melitta Trunk, im Beirat u.a. FH Kärnten-Rektor FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Granig sowie Univ.-Prof. Dr. Reinhard C. Heinisch von der Universität Salzburg – einen Beitrag leisten, um allen Interessierten Slowenien und seine liebenswerten Besonderheiten näher zu bringen.

„Mein Ziel ist es auch, dieses schöne Nachbarland für Kärntnerinnen und Kärntner in seiner ganzen Vielfalt erfahrbarer und erlebbarer zu machen. Dabei möchte ich gemeinsam mit dem Vorstand, dem Beirat und den Mitgliedern auf bewährtem Aufbauen und Neues entwickeln“, unterstrich Weidinger. Für Ideen und Anregungen steht der Abgeordnete, der seine Rolle im Parlament als gute Basis für neue Initiativen sieht, unter peter.weidinger@parlament.gv.at jederzeit zur Verfügung.

Gruppenfoto von der Wahl am 7. März 2022: v.l.n.r. Josef Picej, Valentin Happe, Anton Novak, Peter Weidinger, Christian Poglitsch, Franz Pacher und Stefan Klaming.