Unaufgeregt, aber dafür mit Handschlagqualität, Bodenständigkeit und Hausverstand – das sind die Markenzeichen von Nikolaus Prinz. 1999 zog er erstmals in den Nationalrat ein, um das Mühlviertel, seine Bäuerinnen und Bauern und den ländlichen Raum zu vertreten. Für die Nationalratswahl am 29. September 2019 kandidiert Prinz für die ÖVP im Mühlviertel auf Platz 4 und ist damit Bauernbund-Spitzenkandidat in seinem Wahlkreis.

(MARTINA KERN)

 

„In der Politik braucht es die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen und die Entschlossenheit, in einem positiven Miteinander Lösungen umzusetzen“, skizziert Nikolaus Prinz seine persönliche Einstellung. Für ihn ist klar: „Nur wer sich einbringt, hat auch Recht auf Kritik. Mitgestalten ist mir wichtiger als jammern und schimpfen.“

 

Wesentlich mitgestaltet hat der Mühlviertler Nationalrat die Gesetzesbeschlüsse in den parlamentarischen Ausschüssen „Inneres“, „Familie“ und „Tourismus“. Als ÖVP-Gemeindesprecher ist Prinz auch Fürsprecher für die Anliegen der ländlichen Bevölkerung. Und in seiner Funktion als Bürgermeister wird er in und um St. Nikola für seine Hilfsbereitschaft und den Zusammenhalt in der Gemeinde geschätzt.

 

Entlastungen für die Bauernschaft

Ein ganz besonderes Anliegen sind dem Landesobmann aber die Nebenerwerbsbauern in Oberösterreich. „Gerade für kleinere Betriebe braucht es spürbare Entlastungen, um ein Einkommen am Hof erwirtschaften zu können“, sieht Prinz in der Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge, wie sie in der ersten Etappe der Steuerreform vorgesehen ist, einen wichtigen Beitrag. „Hier muss uns der Nationalratsbeschluss Ende September noch gelingen!“ Bereits umgesetzt ist die Entlastung durch die Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge.

 

Ein besonderer Meilenstein der Regierung Kurz ist für Prinz die Umsetzung des Familienbonus Plus. „Damit wurde eine echte und spürbare Entlastung für alle Familien, die Lohnsteuer oder Einkommenssteuer bezahlen, geschaffen.“

 

Politik braucht Praxiserfahrung

Viele Initiativen für bäuerliche Familien konnten aber nur umgesetzt werden, weil auch bäuerliche Vertreter im Nationalrat sind. „Nur sie haben die nötige Praxiserfahrung am Hof, nur sie verhindern von anderen Fraktionen aufgestellte Forderungen nach weiteren Belastungen und Produktionsauflagen, die eine bäuerliche Bewirtschaftung massiv erschweren“, ist Prinz überzeugt.

 

Mehr Hausverstand und Praxistauglichkeit im Sinne des Landwirtschaft sieht Prinz auch beim Thema Klimaschutz gefordert: „Es kann nicht sein, dass diejenigen, die als erste vom Klimawandel betroffen sind und täglich für eine gepflegte Kulturlandschaft sorgen, zu Klimasündern degradiert und mit immer höheren Auflagen schikaniert werden“, fordert Prinz praktikable Lösungen im Sinne der bäuerlichen Wirtschaft und gezielte Förderungen beim Ausbau erneuerbarer Energien.

 

Klarheit schaffen ohne Extreme

Für eine konsequente Politik steht Prinz auch, wenn es um das sichere Zusammen-leben und den Zusammenhalt in der Gesellschaft geht. „Um die Integration im Land zu verbessern, braucht es die Einhaltung klarer Grundregeln: nämlich Deutsch lernen, arbeiten gehen und unsere Werteorientierung einhalten.“ Mit Sebastian Kurz ist dieser Weg endlich mit jener Deutlichkeit eingeschlagen worden, den die Menschen im Land wollen. „Es ist ein Weg ohne Extreme, aber für ein Miteinander mit klaren Rahmenbedingungen. Diesen gilt es auch in Zukunft fortzusetzen“, so Prinz.