ÖVP-Abg. auf Bauernbund-Bezirkstour bei bäuerlichen Betrieben

Im Rahmen einer Besuchstour bei bäuerlichen Betrieben im Bezirk Ried gemeinsam mit Bauernbund-Bezirksobmann Josef Diermayer nutzte ÖVP-Abgeordneter Manfred Hofinger die Gelegenheit über die neuesten Maßnahmen zur Entlastung und Weiterentwicklung der heimischen Land- und Forstwirtschaft zu informieren. „Auf unsere Bauernfamilien ist Verlass. Das haben sie auch in der Zeit des Lockdown im Frühjahr besonders bewiesen. Dennoch müssen auch sie Einbußen aufgrund der Corona-Krise hinnehmen. Daher haben wir speziell auch für diese Berufsgruppe Maßnahmen gesetzt“, verweist Hofinger etwa auf das Entlastungs- und Investitionspaket, das rückwirkend mit Jahresbeginn gilt. Seit 1. September kann überdies um eine neue Covid-19-Investitions-prämie angesucht werden, die ein Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro aufweist.

 

Von insgesamt elf steuerlichen Entlastungsmaßnahmen im Ausmaß von rund 50 Millionen Euro profitieren unsere landwirtschaftlichen Betriebe. „Neben dem Plus bei den Bauernpensionen kommt im September auch der Kinderbonus von 360 Euro pro Kind zur Auszahlung. Damit entlasten wir unsere bäuerlichen Familien“, bestätigt Hofinger, dass allein vom Kinderbonus rund 10.700 Kinder im Bezirk Ried profitieren.

 

Ab September gibt es zusätzlich die  Covid-19-Investitionsprämie für Neuinvestitionen. Sie gilt für alle – auch für steuerpauschalierte – Betriebe und sie kann zusätzlich zu bestehenden Fördermaßnahmen in Anspruch genommen werden.

 

Investition in moderne Landwirtschaft zahlt sich aus

Eine innerbetriebliche Erneuerung hat Familie Höckner in ihrem Milchviehbetrieb in Neuhofen im Innkreis vorgenommen und auch bereits die Zusage für den Investitionszuschuss bekommen. „Für bäuerliche Betriebe ist jetzt die Zeit günstig in neue Technik sowie eine Modernisierung und Ökologisierung am Hof zu investieren. Damit machen wir unsere Betriebe nicht nur zukunftsfit sondern auch krisenresistenter“, so Hofinger.

 

Die Bäuerinnen und Bauern im Bezirk Ried sind sich ihrer großen Verantwortung für die Versorgungs- und Ernährungssicherheit der Bevölkerung aber auch den klima- und ressourcenschonenden Umgang in Bezug auf künftige Generationen haben bewusst. „Wir müssen sie daher gezielt mit Maßnahmen, die in diese Richtung gehen, unterstützen“, betont Hofinger.

 

Bei seiner Bezirkstour besuchte der Bauernbund-Abgeordnete außerdem den Schweinemastbetrieb mit geschlossenem System der Familie Bögl in Ort im Innkreis und den Biohennen-Mastbetrieb der Familie Reim in Taiskirchen im Innkreis. Zudem waren Diermayer und Hofinger beim Klinger-Hof, einem Strohstiermast- und Obstbaubetrieb von Martin Gurtner in Geinberg sowie beim Ackerbaubetrieb von Friedrich Gurtner in St. Georgen bei Obernberg.