Lärmschutzwände der S7 für Stromerzeugung nutzen

27. Oktober 2021

Der Bau der Schnellstraße S7 ist nach dreieinhalb Jahren Bauzeit bei der Halbzeit angelangt. Der Bund investiert über die ASFINAG über 750 Millionen Euro in diese Strecke. Für Bezirksparteiobmann Bernhard Hirczy ist das eine große Chance für den Bezirk Jennersdorf: „Die neue Verbindung wird die Gemeinden vom Durchzugsverkehr entlasten und für Betriebe eine schnelle, leistungsstarke und sichere Anbindung an das übergeordnete Straßennetz sein.“

Damit die S7 auch in Sachen Nachhaltigkeit punkten kann, schlägt Hirczy vor, die neuen Lärmschutzwände auch für Stromerzeugung zu nutzen: „Entlang der S7 könnten Photovoltaikpaneele an den Lärmschutzwänden montiert werden“. Derzeit werde dieses Vorgehen an der Wiener Außenringschnellstraße (S1) getestet. Sollten die Ergebnisse dieses Pilotprojektes positiv sein, hätte die S7 sicherlich großes Potential, um die „Lärmschutzwände doppelt zu nutzen“.