Jetzt mit Antrag noch Prämie sichern!

Prämie mit Antrag jetzt noch sichern

Die Covid-Investitionsprämie ist auch im landwirtschaftlichen Bereich eine Erfolgsgeschichte und wertvoller Impulsgeber zum Erhalt regionaler Arbeitsplätze. „Aber die Zeit drängt. Wer neue Investitionen am Hof plant, muss bis Sonntag, den 28. Februar 2021, einen Antrag auf Investitionsprämie beim Austria Wirtschaftsservice aws stellen (Mehr Informationen unter Austria Wirtschaftsservice – AWS). Dann hat man noch bis Ende Mai Zeit, um erste Maßnahmen zu setzen“, berichtet der Salzburger Nationalrat Franz Eßl, dass „mit einer Fristenverlängerung nun eine praxistaugliche Kombinierbarkeit mit Förderungen aus der Ländlichen Entwicklung möglich ist.“ Auf jeden Fall kann davon ausgegangen werden, dass alle Anträge auch entsprechend bedient werden können. „Sollten budgetäre Mittel fehlen, werde ich mich dafür einsetzen, dass diese aufgestockt werden“, so Eßl.

 

„Wir haben mittels eines Abänderungsantrages im Finanzausschuss und im Nationalrat diese Woche beschlossen, dass erste Maßnahmen nicht mehr bis zum 28.2. getätigt werden müssen“, berichtet Eßl aus dem Parlament. Lediglich die Antragstellung muss bis zum 28.2. erfolgen, erste Maßnahmen – wie Bestellungen, Lieferungen, Baubeginn oder Anzahlungen – können aber noch bis 31. Mai 2021 gesetzt werden. „Das war mir besonders wichtig, weil zwar schon vorher eine Kombinierbarkeit mit anderen Förderungen rechtlich möglich war, diese sich jedoch mit den Antragsmodalitäten bei der Ländlichen Entwicklung oft spießten“, erläutert Eßl.

 

Mehr Flexibilität

„Mit der Fristenverlängerung um drei Monate ist nun eine Kombination etwa bei beabsichtigen Baumaßnahmen, die sowohl in der Ländlichen Entwicklung als auch mit der Covid-Investitionsprämie gefördert werden, tatsächlich möglich“, ergänzt Eßl. Neben der Fristerweiterung für die ersten Maßnahmen wurde auch der Investitionsdurchführungszeitraum um ein Jahr bis 28. 2. 2023 und die Abrechnungsfrist von drei auf sechs Monate verlängert. „Damit erreichen wir mehr Flexibilität und gehen auch auf die Bedürfnisse der regionalen Anbieter von Leistungen ein“, so Eßl.

 

Mehr regionale Wertschöpfung

Neuinvestitionen ab einer Höhe von 5.000 Euro werden entweder mit sieben Prozent gefördert, wenn es etwa um Wirtschaftsgebäude, um Maschinen oder technische Anlagen aber auch um den Kauf von Zuchttieren geht. Für besonders ökologisch verträgliche Investitionen verdoppelt sich die Prämie auf 14 Prozent. Damit können etwa Photovoltaikanlagen oder Biomasse-Anlagen gefördert werden. „Mit diesen Investitionen verbessern wir nicht nur die Versorgungssicherheit im Land sondern erhöhen auch die regionale Wertschöpfung weit über die Bauernschaft hinaus“, so Eßl.

 

Erwartungen übererfüllt

„Dieses Impulsprogramm zur Stärkung der heimischen Wirtschaft kommt gut an. Mit der hohen Nachfrage setzen wir auch ein starkes volkswirtschaftliches Signal“, zeigt sich der Nationalrat erfreut, dass die Erwartungen des Gesetzgebers übererfüllt wurden. „Um diesen noch weiter gerecht zu werden, wurden nun die Modalitäten adaptiert“, erinnert Eßl daran, dass bis Anfang Februar rund 33.000 Anträge mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden Euro in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung gestellt wurden. Das Fördervolumen liegt bei 314,2 Millionen Euro. Fast 40 Prozent der beantragten Investitionen erfüllen ökologische Kriterien und werden mit 14 Prozent der Investitionssumme gefördert.