ÖVP-Abgeordneter über Zusage zum Erhalt der Nebenbahnen im Innviertel und Modernisierung des Bahnhofes in Ried erfreut

Der Erhalt der Hausruckviertel-Bahn und die barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofes in Ried im Innkreis sind seit mehreren Jahren Schwerpunkt der Gespräche von Abg.z.NR Manfred Hofinger mit den jeweils zuständigen Verkehrsministern aber auch im Nationalrat. „Bereits vor zwei Jahren wurde mir vom damaligen SPÖ-Minister Jörg Leichtfried in einer von mir eingebrachten parlamentarischen Anfrage versichert, dass er sich um die Anliegen der Riederinnen und Rieder bemühen werde. Nun sind die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen und die Finanzierungsfragen geklärt. Jetzt geht’s um die Umsetzung“, ist Hofinger erfreut über die Zusage zum Erhalt der Nebenbahnen im Innviertel und der Modernisierung des Bahnhofes in Ried.

 

Nicht nur für Pendlerinnen und Pendler sondern auch für Schülerinnen und Schüler und vor allem für ältere Menschen bzw. Menschen mit Beeinträchtigungen ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmitteln im Innviertel eine mitunter tägliche Notwendigkeit. Als Kreuzungspunkt der Hausruckbahn und der Innviertelbahn weist der Hauptbahnhof Ried im Innkreis eine besonders hohe Fahrgastnutzung auf. „Dennoch ist dieser noch immer nicht gänzlich barrierefrei zugänglich bzw. nutzbar“, erwartet Hofinger, dass nun endlich mit barrierefreien Umbau des Bahnhofes begonnen wird.

 

Regionale Anbindung für alle!  

Der Erhalt des regionalen Schienenverkehrs ist nicht nur für eine Belebung des ländlichen Raumes wichtig, sondern auch klimapolitisch relevant. „Wir müssen dafür sorgen, dass auch Menschen mit Gehbehinderung uneingeschränkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen können“, kritisiert Hofinger, dass eine selbständige Benutzung des Bahnhofes Ried sowie dessen Bahnsteige noch immer nicht für alle möglich ist.

 

Neben dem behindertengerechten Ausbau des Hauptbahnhofes der Bezirkshauptstadt ist der Weiterbestand der Regionalbahnen wesentlich für die Mobilität im ländlichen Raum. Die Hausruckbahn zwischen Attnang-Puchheim und Schärding, wie die Innviertelbahn zwischen Neumarkt-Kallham und Braunau am Inn sind für das Innviertel wichtige Nahverkehrslinien aber auch Anbindungsstrecken zu den Hauptbahnen in Oberösterreich. „Endlich ist die regionale Anbindung im Schienenverkehr für die Innviertler garantiert. Damit erhöhen wir die Attraktivität unseres Wirtschafts- und Lebensraumes und leisten einen effektiven Beitrag für den Klimaschutz“, lobt Hofinger die Umsetzung des größten Schienen-Investitionspaketes in der Geschichte Oberösterreichs.