Bezirk Ried profitiert mit über sechs Millionen Euro vom Gemeindepaket

„Unsere Gemeinden sorgen für Lebensqualität, sichere Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität am Land. Damit das auch so bleibt, braucht es Investitionsanreize, um not-wendige Projekte umzusetzen, die die regionale Wirtschaft ankurbeln“, bringt ÖVP-Gemeindesprecher Abg.z.NR Bgm. Manfred Hofinger das Ziel des Ein-Milliarden-Gemeindeinvestitionspaketes des Bundes auf den Punkt. Über sechs Millionen Euro können allein für den Bezirk Ried ab sofort abgerufen werden.

 

„Für die einzelnen Gemeinden  sind rund 100 Euro je Einwohner mit Hauptwohnsitz eine gute Orientierungsgröße“, ist auch der Bürgermeistersprecher des Bezirks, Bgm. Johann Weirathmüller zuversichtlich, dass mit diesem Geld das wirtschaftliche Leben in den einzelnen Regionen wieder an Schwung gewinnt.

 

Durch Investitionen werden zahlreiche Projekte umgesetzt, die der Bevölkerung zugute-kommen und die auf Basis von Gemeinderatsentscheidungen auf die Bedürfnisse der einzelnen Gemeinden zugeschnitten sind. „Wir setzen damit auf den größtmöglichen volkswirtschaftlichen Nutzen des eingesetzten Geldes im Sinne der Bürgerinnen und Bürger“, so Hofinger.

 

Möglichkeiten, in die Gemeinden investieren können:

  • Neue Geh- und Radwege
  • Ortskernbelebung und Gebäudesanierung
  • Sanierung und Bau von Kinderbetreuungseinrichtungen, Einsatzorganisationen Rettung und Feuerwehr), Senioreneinrichtungen
  • Sanierung von Straßen
  • Ausbau von erneuerbare Energie (Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden)
  • Bau und Sanierung Kultur- und Vereinseinrichtungen
  • Öffentlicher Verkehr

 

Gewährt wird der Zuschuss von 50 Prozent der Kosten für Projekte, die zwischen 1. Juni 2020 und 31. Dezember 2021 begonnen werden bzw. für solche, die zwar ab 1. Juni 2019 bereits begonnen wurden, deren Finanzierung aber aufgrund von Mindereinnahmen durch Corona nicht mehr möglich ist. Die Anträge können von den Gemeinden ab sofort an die Buchhaltungsagentur des Bundes gerichtet werden.

 

„Wir machen möglich, dass Gemeinden ihre Investitionen wieder aufnehmen können und somit den ländlichen Raum insgesamt stärken“, erwartet Weirathmüller, dass dieses Geld auch wirklich bei den Gemeinden ankommt. Sollte es trotzdem zu einem Engpass von Eigenmittel kommen, wurden Möglichkeiten geschaffen, gemeinsam mit den Bundesländern diese Mittel aufzustellen.