Gemeindeunterstützungspakete kommen auch in Oberösterreich gut an und schaffen Mehrwert

Zahlreiche Gemeinden in Oberösterreich nutzen bereits die Investitionsanreize des Kommunalinvestitionsgesetzes und des Oberösterreichischen Gemeindepaketes, um neue Projekte im Sinne ihrer Bewohnerinnen und Bewohner umzusetzen. „Mit fixen Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen, können notwendige Sanierungen oder Neuerungen angegangen werden, für die ohne der Unterstützung von Bund und Länder das Geld nach dem Einnahmenrückgang aufgrund der Corona-Krise gefehlt hätte“, verweist der Innviertler Abgeordnete und ÖVP-Gemeindesprecher Bgm. Manfred Hofinger darauf, dass allein bis vergangene Woche bereits 213 Projekte in Oberöster-reich eingereicht und davon bereits 44 schon ausbezahlt wurden. „Bei 438 Gemeinden, die es in unserem Bundesland gibt, eine beachtliche Anzahl. Aber da geht bestimmt noch mehr“, so Hofinger.

 

Gemeinde Lambrechten realisiert Kanalprojekt

Zur Neuerschließung eines Siedlungsgebietes für circa 20 Häuser realisiert die Gemeinde Lambrechten zur Zeit ein umfassendes Kanalprojekt. Die Baukosten betragen rund 600.000 Euro und mit dem Investitionszuschuss von Bund und Land Oberösterreich können die für die Gemeinde zugesagten Fördermittel abgeholt werden. „Ich bin froh, dass wir dieses Projekt nun umsetzen können, um neuen Wohnraum für unsere Gemeinde zu schaffen“, dankt Bgm. Hofinger allen, die dazu beigetragen haben.

 

Nach Gesprächen mit anderen Bürgermeistern im Bezirk Ried konnte Hofinger in Erfahrung bringen, dass auch andere Gemeinden fleißig investieren: etwa in die Straßensanierung – vor allem bei Rad und Gehwegen oder durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED – , in den barrierefreien Zugang zum Amtsgebäude aber auch in den Bau oder die Sanierung von Kindergärten, Schulen oder Pflegeeinrichtungen sowie in die Errichtung eines Kinderspielplatzes. Bei einer Bezirkstour wird sich der ÖVP-Nationalrat in den kommenden Wochen vor Ort ein noch genaues Bild davon machen und die Gespräche für offene Fragen oder Probleme der Gemeinden nutzen.

 

„Das Angebot ist da, um in eine Modernisierung unserer Gemeindeinfrastruktur zu investieren, um Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und die Lebensqualität der Menschen am Land noch weiter zu erhöhen“, appelliert Hofinger an die Rieder Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Finanzmittel für die Gemeinden auch zahlreich abzuholen. Bund und Land Oberösterreich hätten gezielt auf Maßnahmen gesetzt, damit auch wirklich jede Gemeinde profitiert.