Hechenberger/ Seiwald: Investitionsprämie sorgt für Beschäftigung und Wachstum

28. Juni 2021

Betriebsbesuch in St. Johann zeigt, dass Unternehmen im Bezirk wieder vermehrt investieren.

 Österreich ist im Vergleich zu anderen Ländern aus wirtschaftlicher und gesundheitlicher Sicht gut durch die Covid-Pandemie und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise gekommen. „Das haben wir den verschiedensten Maßnahmen und Unterstützungen zu verdanken“, so Abg. z. NR Josef Hechenberger.

Mit der Investitionsprämie hat die Bundesregierung ein Impulsprogramm gestartet, um die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Betriebe durch Investitionen zu stärken. Anträge konnten bis zum 28. Februar 2021 eingereicht werden. Gefördert werden Investitionen zwischen 5.000 und 50 Millionen Euro, wobei die Basisprämie sieben Prozent beträgt. 14 Prozent können für Projekte im Bereich Digitalisierung, Ökologisierung und Lifescience abgeholt werden. Die Prämie löst wichtige Wachstumseffekte aus: Die Hälfte aller Investitionen werden in den Zukunftsfeldern Digitalisierung, Ökologisierung und Gesundheit getätigt.

Bezirk Kitzbühel investiert rund 774 Millionen Euro

 „Auch im Bezirk Kitzbühel wurden 2.566 Anträge mit einem Fördervolumen von 65,1 Millionen Euro gestellt. Das bedeutet, dass ein Investitionsvolumen von 774 Millionen Euro allein im Bezirk Kitzbühel ausgelöst wird. Das entspricht einem Prozent des gesamten Investitionsvolumens“, analysiert Abg. z. NR Josef Hechenberger den Förderbericht.

Dass die Investitionsprämie ein wahrer Wirtschaftsmotor ist, stellt auch WK-Obmann Peter Seiwald fest: „Der Effekt der Prämie zeigt sich eindeutig auch im Bezirk Kitzbühel, denn die Hilfsmaßnahmen kommen dort an, wo sie gebraucht werden. Lokale Unternehmen werden gezielt gefördert, somit bleibt die Wirtschaftsleistung in der Region und sichert wichtige Arbeitsplätze“. Seiwald, der die Unternehmen in der Region kennt, bestätigt, dass die Investitionsprämie stark genutzt wird. Aber auch unabhängig von der Prämie, zeige sich, dass wieder investiert wird.

Batteriekompetenzzentrum für St. Johann

Auch in St. Johann wird investiert. Abg. z. NR Josef Hechenberger und WK-Obmann Peter Seiwald überzeugen sich vor Ort vom Projekt, an dem bereits seit Anfang des letzten Monats (Anmk. Anfang Mai) gearbeitet wird. An der Salzburger – Straße entsteht ein Batteriekompetenzzentrum für Elektrofahrzeuge und ein neuer Schauraum. „Damit reagieren wir auf die steigende Anzahl von Elektrofahrzeugen und erweitern unseren Service für den Kunden. Neben einer Ladeinfrastruktur werden speziell auf Elektrofahrzeuge spezialisierte Mitarbeiter für einen Rundum-Service sorgen“, erklärt der der Leiter der Porsche-Werkstätten St. Johann, Wörgl und Kufstein Andreas Maier.

„In der Porsche Werkstätte in St. Johann sind momentan 70 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind zwölf Lehrlinge. Mit dem neuen Kompetenzzentrum werden zehn weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen“, so der Verkaufsleiter Werner Döttlinger.

„Für die Region sind solche Leitbetriebe enorm wichtig. Sie stärken das Image des gesamten Standortes in der Branche und stehen für Innovation“, stellt WK-Obmann Peter Seiwald abschließend fest.

Das Batteriekompetenzzentrum soll Anfang 2022 fertiggestellt werden.