Hechenberger: Resolution für Beibehaltung der Mautbefreiung der Kufsteiner Bürgermeister an ÖVP-Verkehrssprecher übergeben

16. März 2021

Nach Verkehrsausschuss steht fest: Mautbefreiung bleibt in Kraft

Die Mautbefreiung für gewisse Streckenabschnitte bei Kufstein (A12), Bregenz (A14) und Salzburg (A1) sowie befristete Ausnahmen für die in Bau befindlichen Abschnitte der A7 und A 26 bliebt weiter bestehen, das wurde heute im Verkehrsausschuss bekräftigt.

Ein Gutachten kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der veränderten Verkehrssituation aufgrund der Covid-19-Pandemie nur für Jänner und Februar 2020 repräsentative Verkehrsdaten zur Evaluierung zur Verfügung stehen. Deswegen bleibt die Mautbefreiung für die beschlossenen Abschnitte erhalten. Die Verkehrszählungen von Jänner und Februar 2020 mit den relevanten Vergleichszeiträumen von 2017 bis 2019 zeigen signifikante Verkehrsrückgänge am niederrangigen Straßennetz.

„Es ist sehr erfreulich und wichtig für die Bevölkerung, dass die Mautbefreiung weiterhin in Kraft bleibt. Aufgrund der Covid-19 Pandemie gab es keine ausreichenden Daten für eine aussagekräftige Evaluierung. Lediglich zwei Monate konnten wirklich verglichen werden und diese zeigen eindeutig, wie wichtig die Mautbefreiung für die betroffenen Gebiete ist. Besonders am Wochenende gab es deutlich weniger Verkehr auf den Landesstraßen, die meisten Autofahrer nutzten die Autobahn. Ich bin mir sicher, dass unter normalen Bedingungen ein enormer Verkehrsrückgang auf den niederrangigen Straßennetzen zu bemerken ist“, so der Tiroler Abgeordnete Josef Hechenberger.

Im Februar schlossen sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden zusammen und formulierten eine gemeinsame Resolution. Darin nehmen sie Stellung zu den Ergebnissen der Evaluierung und fordern die Beibehaltung der Mautbefreiung ein. Der Wahlkreisabgeordnete der ÖVP Josef Hechenberger hat die Resolution von den Bürgermeistern übernommen und vor dem Verkehrsausschuss den ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger übergeben.

„Vor der Einführung der Mautbefreiung war die Verkehrssituation in den grenznahen Gemeinden und in Kufstein unzumutbar für die Einwohner. Vor allem an Wochenenden nutzten viele ein- und ausreisende Urlauber und Ausflügler die günstige Alternative und wichen von der vignettenpflichtigen A12 ins Ortsgebiet der umliegenden Gemeinden aus. Durch die Mautbefreiung auf dem Autobahnabschnitt der A12, zwischen der Staatsgrenze und der Ausfahrt Kufstein Süd, wurde nicht nur die Anrainergemeinden entlastet, sondern auch die Verkehrssicherheit in den Ortsgebieten wieder hergestellt. Deswegen muss die Mautbefreiung auf jeden Fall beibehalten werden“, so Hechenberger abschließend.