Hechenberger: Mehr Budget für die Land- und Forstwirtschaft schafft Planungssicherheit

17. November 2021

CO2-Bepreisung von Lebensmitteln stärkt die regionalen Strukturen

 Im Zeichen von Aufschwung, Stabilität und Nachhaltigkeit steht das Budget für das Jahr 2022. Herzstück des von der Türkis-Grünen Bundesregierung erstellten Budgets ist die ökosoziale Steuerreform. Noch nie gab es eine größere Steuerentlastung für die Bürgerinnen und Bürger, besonders arbeitende Menschen profitieren. Bis 2025 schaffen wir eine Entlastung in Höhe von 18 Milliarden Euro.

„Jetzt geht es darum, langfristig und nachhaltig zu investieren. Das Budget 2022 stärkt die heimischen Bäuerinnen und Bauern und bringt ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Somit haben die Bauernfamilien Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Die heimischen Bäuerinnen und Bauern sorgen für regionale und gesunde Lebensmittel. Jeder Euro für die heimische Landwirtschaft ist eine Investition in die Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und in die Zukunft des ländlichen Raumes“, betont der Tiroler-Abgeordnete.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus verfügt im kommenden Jahr über ein Gesamtbudget von rund 3,37 Mrd. Euro. Das sind um 104 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, ein wesentliches Signal für den ländlichen Raum.

Ökosoziale Steuerreform bringt Entlastungen für die Bauernfamilien

Dank der ÖVP ist es gelungen, eine faire CO2-Bepreisung auf Augenhöhe mit entsprechenden Entlastungen zu verhandeln. „Den ländlichen Raum kann man nicht mit Städten mit gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz vergleichen. Bei uns fährt nicht alle paar Minuten ein Bus, deswegen sind wir auf das Auto angewiesen. Der regionale Klimabonus, speziell für den ländlichen Raum, schafft hier einen gerechten Ausgleich. Auch für unsere tägliche Arbeit brauchen wir Maschinen, die auch in Zukunft Treibstoff benötigen. Deswegen freut es mich besonders, dass wir eine Steuerrückvergütung für Agrardiesel erreichen konnten. Die CO2-Bepreisung wird damit den Landwirten abgegolten, damit sie nicht auf den Mehrkosten sitzen bleiben. Das ist ein großer Erfolg“, betont Hechenberger.

Klimaschutz beginnt schon beim Essen, darum wird es künftig auch eine CO2-Bepreisung von Lebensmitteln geben. Je weiter ein Produkt gereist ist, desto teuer soll es werden. „Regional, saisonal, das ist die klimafreundlichste Art, sich zu ernähren. Leider bildet sich das nicht im Preis ab, denn weit gereiste Lebensmittel, egal ob Obst, Gemüse oder Fleisch, sind im Supermarkt oft viel günstiger als regionale Produkte, obwohl der CO2-Rucksack beträchtlich ist. Deswegen soll man künftig klimaschädliche Produkte auch am Preis erkennen. Diese CO2-Bespreisung schafft eine Trendumkehr und belohnt klimafreundliches Verhalten und stärkt die regionalen Strukturen“, so Hechenberger abschließend.