Hechenberger: Antragssteller des Härtefallfonds erhielten im Bezirk Kitzbühel durchschnittlich 6.600 Euro

23. April 2021

Die neuste Evaluierung der Fördermaßnahmen der Bundesregierung zeigt, dass Unterstützungen ankommen.

Der Härtefall-Fonds ist eine der wichtigsten Unterstützungen der Bundesregierung für Selbständige. Mit diesem Förderinstrument sollen vor allem Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstunternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern Unterstützungen für ihre persönliche Lebenserhaltung bekommen.

Die Fördermaßnahmen werden laufend optimiert und an die sich dauernd ändernden Situationen, die sich aus der Corona-Krise ergeben angepasst. „Umso erfreulicher ist der Förderbericht zum Härtefallfonds, denn er zeigt, dass die Unterstützungen ankommen“, so Abg. z. NR Josef Hechenberger.  „Im Bezirk Kitzbühel wurden bereits 11.814 Anträge gestellt und davon wurden bereits 85% ausbezahlt“,  resümiert Hechenberger den Bericht.  Somit wurde den Unternehmern im Bezirk mit mehr als 12 Millionen Euro  unter die Arme gegriffen. Auch Land- und Forstwirte sowie touristische Vermieter können Unterstützungen aus dem Härtefall-Fonds beantragen. Bis zum 31. Juli können die Anträge bei der Wirtschaftskammer bzw. bei der AMA gestellt werden.

„Der Härtefall-Fonds ist ein wichtiges Instrument, aber in der Krisenbewältigung nur ein Mosaikstein. Unterstützungen für Familien, Vereine, Arbeitsnehmer und Gemeinden spielen neben Investitionen in die Zukunft dabei ebenso eine wichtige Rolle“, so die Einschätzung des Bezirksabgeordneten. Dabei spricht Hechenberger neben den verschiedensten Förderinstrumenten insbesondere ein Vorhaben der Bundesregierung an. So fließen bis 2026 österreichweit 1,4 Milliarden Euro in den Breitbandausbau. „Davon werden vor allem Regionen profitieren, in denen der Bedarf noch besonders hoch ist. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur sichert weiter auch Arbeitsplätze und macht den ländlichen Raum fit für die Zukunft“, so Hechenberger abschließend.