Stimmungsbild aus der Sparte Gewerbe&Handwerk

Viele Monate kämpft die österreichische Bevölkerung nun schon gegen die Corona-Pandemie. Noch immer ist ungewiss, wann wir zurück zu „business as usual“ kehren werden, oder ob uns diese Krise nachhaltig prägen wird. Kurzarbeit, Homeoffice, Testen, Impfen sind in den vergangenen Monaten bei den Unternehmen die bestimmenden Begriffe gewesen. Gibt es jemanden, den das Virus nicht täglich beschäftigt?

Die Unternehmen der Sparte Gewerbe&Handwerk wollen keinen weiteren harten Lockdown! Um mit dem Betrieb weitermachen zu können, sind sehr viele bereit mitzuwirken – sich an die Maßnahmen zu halten und somit sich und der Gesellschaft einen Dienst zu erweisen. Niemand will Insolvenzen und hohe Arbeitslosenzahlen respektive schwere Umsatzeinbrüche und Kündigungen. Die Bundesregierung, die Interessenvertretungen, die Länder und Gemeinden sowie unzählige  Freiwilligen-, Rettungs-, und Hilfsorganisationen arbeiten täglich daran, uns aus dieser Krise zu führen. Für die Sparte Gewerbe&Handwerk war und ist diese Zeit sehr anstrengend. Zuletzt waren die körpernahen Dienstleister sehr stark in den Medien vertreten. Um für die Deckung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung bereitzustehen, ist jeder gefordert und gewillt die Auflagen zu erfüllen.

Zahlreiche Gespräche, Emails, persönliche Zuschriften und Telefonate bestätigen mir, dass eine sehr große Zahl an Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Gewerbe&Handwerk bereit ist, ihren Teil dazu beizutragen, um wieder arbeiten zu dürfen. Unsere Betriebe legen größten Wert auf strenge Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, um die Kunden und sich selbst zu schützen. Das ist gerade jetzt so wichtig, um den Kunden die Sicherheit zu vermitteln, die es in der momentanen Zeit so dringend braucht.

Und ja, die Wirtschaftshilfen kommen an und werden auch angenommen. Sie können aber nur eine Milderung der Verluste darstellen. Eine Kompensation der gesamtwirtschaftlichen Verluste würde unseren Staat bankrott machen und derzeit brauchen wir ein gut ausgestattetes Gesundheitssystem - wir könnten ja selbst auf Hilfe angewiesen sein. Wenn wir betrachten wie lange uns dieses Virus nun schon gefangen hält, bin ich heilfroh, dass es immer wieder neue Modelle gibt mit denen versucht wird treffender und gerechter Hilfe zu leisten. Aktuell kann man sich auf der Internetseite der Wirtschaftskammer einen sehr guten individuell-angepassten Überblick mittels dem neuen Ratgeber verschaffen: https://ratgeber.wko.at/corona-unterstuetzungen/

Aus eigener unternehmerischer Erfahrung weiß ich: „Das Handwerk HAT goldenen Boden“! Mit einer fundierten handwerklichen Ausbildung, Unternehmergeist und Zuversicht sind wir bereit, uns der Krise zu stellen und dagegenzuhalten.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Unternehmen, die sich an die Vorschriften halten und meinen Kollegen aus der Wirtschaftskammer Wien, die mir laufend Rückmeldung aus ihren Bereichen geben. Sie liefern mir damit eine umfangreiche Sicht der Dinge.

Gemeinsam schaff ma’s!

Stimmung in der Sparte