Hermann Gahr mit Ministerin Elisabeth Köstinger (c) privat

Gahr: Bundesregierung sagt illegalem Holzschlag den Kampf an

8. Juli 2021

Holzhandelüberwachungsgesetz werde einstimmig beschlossen

Gestern, Mittwoch, wurde einstimmig eine Verschärfung beim Holzhandelüberwachungsgesetz beschlossen. Damit sagt die Türkis-Grüne Bundesregierung dem illegalen Holzschlag und der Rodung der Urwälder den Kampf an. Künftig gibt es erhöhte Strafen für Holzimporteure, die illegal geschlägertes Holz nach Österreich transportieren.

„Diese Novelle ist ein wichtiger Schritt zum Schutz unserer Urwälder, denn nicht nur in Brasilien oder Indonesien gibt es Urwälder, sondern auch in Europa und Österreich. Diese Wälder benötigen besonderen Schutz, doch leider fallen diese Hölzer sehr oft illegalen Schlägerungen zum Opfer“, sagt der Tiroler Bauernbund-Abgeordnete und Forum Land Obmann Hermann Gahr in seiner Rede im Plenum.

Mit strengeren Kontrollen direkt nach der Einfuhr und erhöhten Strafen soll diesen illegalen Schlägerungen der Kampf angesagt werden. Künftig erhöhten sich die Strafen von 15 000 € auf 45 000 € und von 7 000 € auf 25 000 €. Im Wiederholungsfall gibt es sogar Strafen bis zu 100.000 €.

„Mit diesem Gesetz setzen wir ein deutliches Zeichen zum Schutz der Urwälder. Denn diese illegalen Schlägerungen schaden massiv dem Image von Holz als nachwachsenden Rohstoff und Holz als Baumaterial. Nachhaltig wirtschaftende Forstwirtschaft ist ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil der heimischen Wirtschaft, den wir auch weiterhin fördern müssen. Gerade in Anbetracht des Klimawandels brauchen wir nachhaltiges Holz und bewirtschaftete Wälder. Deswegen lautet mein Appell, setzen wir auf heimisches Holz aus nachhaltigen Quellen. So unterstützen wir die heimische Forstwirtschaft, schützen die Urwälder und setzen ein wichtiges Zeichen gegen den Klimawandel“, so Gahr abschließend.