Hermann Gahr mit Elisabeth Köstinger

Gahr begrüßt die Erweiterung des Härtefallfonds für Privatzimmervermieter

12. Februar 2021

Weitere 10.000 Zimmervermieter können Hilfen beantragen

Im Tourismusausschuss am Donnerstag wurde eine Lücke bei den Unterstützungsleistungen bei Privatzimmervermietern geschlossen. Künftig sind auch Privatzimmervermieter, die bisher keine Hilfen aus dem Härtefallfonds erhalten haben, anspruchsberechtigt. Dieser Antrag geht besonders auf Initiativen des Tiroler Landeshauptmannes Günther Platter und Tiroler Mandataren zurück. Auch der Tiroler ÖVP-Abgeordnete Hermann Gahr hat sich immer für die Beherbergungsbetriebe eingesetzt und begrüßt diese Erweiterung: „Es ist sehr wichtig, dass nun der begünstigten Kreis für den Härtefallfonds erweitert wurde. Gerade in Tirol gibt es sehr viele Privatzimmervermieter, die zuvor keine Chance auf Hilfszahlungen hatten. Doch auch diese Betriebe leiden die sehr unter der Corona-Pandemie und wissen teilweise nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen zahlen sollen. Tirol ist ein Tourismusland, das hauptsächlich vom Fremdenverkehr lebt. Durch den Ausfall der Wintersaison steht vielen Betrieben das Wasser bis zum Hals, deswegen bin ich sehr erleichtert, dass nun auch diese Privatzimmervermieter Hilfszahlungen erhalten“.

Bisher konnten Privatzimmervermieter, die ihre Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erziehen und mehr als 10 Betten aufweisen, keine Hilfszahlungen beantragen. Künftig sollen auch gewerbliche und sonstige touristische Vermieter gefördert werden, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG erzielen und dafür Nächtigungsabgaben abführen.

„Damit erhalten etwa 10.000 zusätzliche Zimmervermieter Unterstützungsleistungen. Ein Dankeschön an Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Finanzminister Gernot Blümel, die diese Änderungen möglich gemacht haben. Tausende Existenzen können damit gesichert werden und ein wichtiges Standbein für den heimischen Tourismus erhalten werden“, so Gahr abschließend.