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1. Klubobmann-Stellvertreter

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Faire Besteuerung für digitale Großkonzerne!

10. April 2019

Nachdem die Digitalsteuer auf EU-Ebene gescheitert ist, wird nun die Bundesregierung aktiv und legt ein umfassendes Digitalsteuerpaket vor. Internet-Giganten wie Google & Co, die bisher deutlich weniger Steuern zahlen als vergleichbare Unternehmen in anderen Branchen, werden damit endlich auch einen fairen Beitrag leisten.

Auf einen Blick

  • Digitale Großkonzerne wie Google zahlen künftig eine Digitalsteuer von 5% auf Online-Werbung.
  • Plattformen wie Airbnb haften für nicht versteuerte Umsätze ihrer „Vermieter“.
  • Paketlieferungen aus Drittstaaten unterliegen ab dem ersten Cent der Umsatzsteuer.
  • Diese Maßnahmen des Digitalsteuerpakets sorgen für eine faire Besteuerung von Internet-Konzernen, einen gerechten Wettbewerb für heimische Unternehmen sowie für ein zusätzliches Steueraufkommen von mehr als 200 Millionen Euro.

 

 

Zitat Löger
Digitalsteuer

 

Die Maßnahmen im Detail

Digitalsteuer für digitale Großkonzerne

  • Internet-Konzerne wie Google machen mit Werbung auf ihren Websites großes Geschäft in Österreich, werden dafür aber kaum besteuert. Eine Digitalsteuer von 5% auf Online-Werbung wird hier für mehr Gerechtigkeit sorgen.
  • Die Digitalsteuer gilt nur für Konzerne mit weltweitem Umsatz ab 750 Mio. Euro, wovon 25 Mio. Euro als digitaler Werbeumsatz im Inland erzielt werden müssen.
  • Aus den Mitteln der neuen Digitalsteuer werden zumindest 15 Mio. Euro zur Stärkung und Digitalisierung österreichischer Medienunternehmen investiert.

Haftung für Online-Vermittlungsplattformen

  • Buchungsplattformen wie Airbnb stehen oft in einem steuerlich unfairen Wettbewerb mit dem heimischen Tourismus.
  • Sie werden daher verpflichtet, die für die Finanzverwaltung relevanten Daten über Buchungen und Umsätze bekannt zu geben. Verletzen sie ihre Sorgfaltspflicht, haften sie für die nicht versteuerten Umsätze der „Vermieter“.

Umsatzsteuerpflicht für Lieferungen aus Drittstaaten

  • Im Onlineversandhandel schafft die Regierung die Umsatzsteuerbefreiung für Paketlieferungen aus Drittstaaten mit einem Wert bis 22 Euro ab.
  • Diese Befreiung wurde bisher oft für Steuerumgehungen missbraucht.

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