„Entzug des PKW für GTI-Rowdys prüfen!“

18. September 2020

Nach der Ankündigung von härteren Strafen für Rasern regt VP-Stadträtin Spanring den Fahrzeugentzug für Straßenrrowdys bei GTI-Treffen an. NR Weidinger kündigt parlamentarische Initiative an.

(Villach) – Bundesministerin Gewessler hat vorgeschlagen, dass Strafmaß für Raser zu erhöhen und in besonderen sogar das Fahrzeug entziehen zu wollen. Derzeit prüft man im Ministerium die Möglichkeit. Die Villacher VP-Stadträtin und Bürgermeister-Kandidatin geht nun – angesichts der derzeit hohen Frequenz von GTI-Fahrern im Raum Villach - einen Schritt weiter. „Für GTI-Rowdys muss es deutlich empfindlichere Strafen geben“, sagt sie. Sie schließt sich damit der Forderung von Landesrat Sebastian Schuschnig nach Konsequenzen, die über eine Geldstrafe hinausgehen, an. „Wer mit seinem Auto auf Kärntens Straßen Gummi-Exzesse produziert, einen rabiaten Fahrstil an den Tag legt oder an Straßenrennen teilnimmt, soll auch damit zu rechnen haben, dass ihm das Fahrzeug abgenommen wird.“ Spanring regt an, diese Möglichkeit zu prüfen.

 

Spanring stellt klar: „Wir freuen uns in der Region Villach über Gäste, die Kärnten besuchen und genießen – selbstverständlich auch, wenn sie als Autoliebhaber zu einem GTI-Treffen kommen.“ Es könne aber nicht sein, dass die vielen vernünftigen Gäste von ein paar unverbesserlichen Asphalt-Rowdys in schiefes Licht geraten. Spanring: „Bei Exzessen müssen Konsequenzen möglich sein!“

 

Der Villacher VP-Nationalratabgeordnete Peter Weidinger begrüßt den Vorstoß von Schuschnig und Spanring und kündigt an, im Parlament in Wien eine entsprechende Initiative zu starten. „Der Schutz der Anrainer für bewusst provozierter Lärmbelästigung und auch Gefährdung auf den Straßen ist für uns von besonderer Bedeutung“, sagt Weidinger. „Die notwendigen Instrumente dazu sollen den Behörden gesetzlich eingeräumt werden.“