Einsatz für Regionalität beim Bundesheer

Tirols Militärkommandant Ingo Gstrein und Bundesratspräsident Peter Raggl besprachen das Thema Regionalität beim Bundesheer.

Kürzlich traf sich Bundesratspräsident Dr. Peter Raggl mit dem Tiroler Militärkommandanten Ingo Gstrein. „Gstrein ist schon lange ein Verfechter von regionalen Produkten in der Verpflegung des Bundesheeres. Die Produktion von regionalen Lebensmitteln wird durch solche Partner langfristig abgesichtert und gewährleistet, dass unsere heimischen Bauernfamilien unabhängig von geschlossenen und offenen Grenzen und unabhängig von Krisensituationen die heimische Bevölkerung selbst mit Lebensmitteln versorgen können. Deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen, für dieses Engagement einen Dank auszusprechen“, so Raggl.

Gesunder Lebensstil
„Regionalität und Nachhaltigkeit wird für Menschen in unserem Land immer wichtiger. Gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil rücken immer mehr ins Zentrum. Durch alle Altersschichten beschäftigt man sich immer mehr mit Gesundheit, Fitness, Inhaltsstoffen, Produktionsweisen und der Herkunft unserer Lebensmittel. Wir können stolz darauf sein, in einem Land zu leben, wo unter den weltweit höchsten Qualitäts- und Tierwohlstandards produziert wird. Hinzu kommt, dass sich viele auch mit dem CO2-Fußabdruck von Importware beschäftigen und der direkte Zusammenhang zwischen langen Transportwegen und der Klimabeeinträchtigung auf der Hand liegt. Nicht zuletzt deshalb wird auch bei der Beschaffung von Lebensmitteln für den Eigenbedarf, in Geschäften, Märkten und SB-Läden immer mehr auf den Ursprung der Produkte geachtet“, schildert Raggl, was die heimische Bevölkerung bewegt.
„Drei von vier Österreichern wünschen sich eine Ausweitung des Angebots an regionalen Lebensmitteln in der Außer-Haus-Verpflegung. Deswegen ist es umso wichtiger, dass sich immer mehr öffentliche Küchen klar zur Regionalität bekennen und diese auch auf den Tellern präsentieren“, so Raggl abschließend.