Die zweite Welle

2. Mai 2020

Noch stecken wir mitten in der Corona-Krise und wir alle stehen in Eigenverantwortung uns an die Regeln zu haltenj, um sie schneller positiv zu bewältigen.  Bereits sichtbar werden die neuen Herausforderungen, die auf uns zu kommen. Trends verstärken sich, wie die Notwendigkeit unsere Gesellschaft weiter zu digitalisieren, damit jede einzelne und jeder einzelne von uns resistenter wird gegen die negativen Auswirkungen einer sich schneller verändernden Gesellschaft und Wirtschaft.

 

Dazu braucht es gerade für Kärnten einen zügigen und umfassenden Ausbau der Glasfaserinfrastruktur. Gerade der Umgang mit der Corona Krise zeigt wie sehr Wirtschaft aber vor allem jeder einzelne Haushalt von der Anbindung mit der Welt (Stichwort: homeoffice,…) , der Region ( regionale Onlineplattformen,…) und auch der Familie (Videokonferenz mit der Oma,…) abhängig ist.

 

Projekte wie jenes der HTL Villach, Schülerinnen und Schüler einzuladen als digitale Botschafter ihre Familien und Freunde zu befähigen Videokonferenzen zu organisieren oder auf regionalen Onlineplattformen einzukaufen, sind Beispiele für Mutmacherprojekte, die es jetzt braucht.

 

Als Mitglied im Digitalisierungsausschuss im Parlament und als Villacher Nationalrat ist es meine Aufgabe einen Beitrag zu leisten, um die Digitalisierung „mitanzuschieben“.  Mein Dank dabei gilt der HTL Villach im Allgemeinen und im Besonderen Herrn Direktor Peter Kusstatscher und dem Projektleiter an der Schule Herrn Martin Santner.

 

Ich bin mit der Ideen an den Herren Direktor herangetreten die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler als auch der Lehrerinnen und Lehrer in Form der digitalen Botschafter Richtung Familie und Freunde zu öffnen, als auch ein Support-Team einzurichten, welches andere Schulen dabei unterstützt, im Bereich des Umgangs mit distance-learning effizienter und besser arbeiten zu können

 

Die Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft ist ein gesundes Wirtschaften. Das fördert den sozialen Zusammenhalt und ermöglicht es uns staatliche Leistungen wie ein Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- oder öffentliches Sicherheitssystem als Partner gemeinsam mit der Bevölkerung zu entwickeln und zu gewährleisten.

 

Weniger Bürokratie, mehr private Initiative und Großzügigkeit im Umgang miteinander, bleiben nicht nur Gebot der Stunde, sondern bilden die Grundlage für ein besseres Morgen.  Als Kärntner Nationalrat setzte ich mich für Sie dafür ein.