Ein Hoch auf die ländlichen Regionen!

Für Manfred Hofinger ist das Innviertel „die schönste Region auf der Welt“: „Ich mag die Menschen, unseren Dialekt und die Lebenseinstellung der Innviertler, denn sie sind fleißig und leistungsbereit, egal ob Landwirt, Arbeiter oder Angestellte oder Firmen-besitzer.“ Für die Nationalratswahl am 29. September kandidiert Hofinger sowohl im Wahlkreis Innviertel als auch auf der oberösterreichischen Landesliste auf Platz drei und ist somit auch Spitzenkandidat des Bauernbundes im Innviertel.

MARTINA KERN

 

Seit knapp sechs Jahren vertritt Hofinger die Bäuerinnen und Bauern – und von ganzem Herzen jene aus dem Innviertel – im Nationalrat. „Die Anliegen der ländlichen Bevölkerung ins Parlament zu bringen, dort zu diskutieren und gemeinsam umzusetzen, erfüllt mich nach wie vor mit großer Freude“, möchte der Innviertler, der auch ÖVP-Bezirksparteiobmann-Stellvertreter in seinem Heimatbezirk Ried ist, seine Arbeit in Wien fortsetzen. „Das gelingt aber nur, wenn es bei der NR-Wahl eine klare Entscheidung für Sebastian Kurz und unseren Weg gibt“, so Hofinger.

 

Die Herkunft zählt

„Mir geht es darum, die ländlichen Regionen zu stärken, um sie auch für kommende Generationen lebenswert zu erhalten“, pocht Hofinger nicht nur wegen der aktuellen Klimaschutz-Debatte sondern auch was Gesundheit und regionale Wertschöpfung betrifft, auf eine klare und verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Milch, Fleisch und Eiern in der Gemeinschaftsverpflegung und bei verarbeiteten Lebensmitteln. „Bei Betriebsbesuchen in unterschiedlichen Kantinen konnte ich feststellen, dass das Bewusstsein für die regionale Beschaffung von Lebensmitteln zwar hoch ist, die Umsetzung aber noch immer nicht so ist, wie sie sein soll“, verspricht Hofinger sein vollstes Engagement im Parlament, aber auch als Mitglied im Landesverteidigungsausschuss. „Denn ich will, dass auch das Bundesheer regionales Essen auf den Teller bekommt.“

 

Leichtere Erkennbarkeit von heimischen Lebensmitteln braucht es für Hofinger aber durch Verbesserungen bei der bäuerlichen Direktvermarktung. „Auch hier müssen wir bürokratische Hürden abbauen und neue Anreize schaffen. Denn mein Ziel ist, dass unsere bäuerlichen Familienbetriebe ein Einkommen erwirtschaften können, von dem sie auch leben können!“

 

Lebensmittelkompetenz steigern

Als landwirtschaftlichem Fachlehrer ist Manfred Hofinger die Ausbildungsqualität im Land sehr wichtig. Seine Kompetenzen und Erfahrungen bringt er daher in den parlamentarischen Ausschüssen für Unterricht und für Wissenschaft ein. „Wir konnten in den knapp zwei Jahren der Regierung Kurz einiges in die richtige Richtung bewegen. Was mir aber noch fehlt, ist eine verbesserte Ausbildung zur Lebensmittel-kompetenz“, sieht Hofinger bei informierten Kindern die besten Chancen, damit auch ihre Eltern von der heimischen Lebensmittelqualität überzeugt sind.

 

Euer Anliegen ist unser Auftrag

Als Bürgermeister von Lambrechten kennt Manfred Hofinger die großen und kleinen Sorgen der Menschen am Land. Zuhören und die Anliegen ernst nehmen, das zeichnet den 49-jährigen Abgeordneten auch in seiner Funktion als ÖVP-Sprecher für Petitionen und Bürgeranliegen aus. Als Fraktionsobmann in diesem Ausschuss will Hofinger dafür sorgen, dieses Instrument der direkten parlamentarischen Bürgerbeteiligung weiter auszubauen und verstärkt zu kommunizieren. „Eure Anliegen sind für uns ein wichtiger Auftrag, diesen zu Gehör und Umsetzung zu verhelfen“, erinnert Hofinger etwa an seinen Erfolg beim Erhalt der I-Klassen in Ried.