Abgeordneter zum Nationalrat

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Die Gemeinsame Agrarpolitik muss sich weiterentwickeln!

16. Mai 2019

Die Rückentwicklung durch Kürzungen in der neuen GAP-Periode muss vermieden werden!

Die Vorschläge der EU-Kommission zur Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 bedeuten nichts Gutes. Vor allem die vorgesehenen Kürzungen um rund 82 Millionen Euro in der zweiten Säule, der ländlichen Entwicklung, dem Herzstück unserer heimischen Landwirtschaft schmerzen doppelt. Denn das hat auch negative Auswirkungen beim sorgsamen Umgang mit der Natur.

„Evolution statt Revolution“: Wir kämpfen auf allen Ebenen für eine Weiterentwicklung der GAP und für Planungssicherung für unsere bäuerlichen Betriebe. Mehr Leistung und weniger Geld ist für uns nicht akzeptabel. Der Erhalt von ÖPUL, Invest-Förderung, die Ausgleichszulage für benachteiligte- & Bergbauernbetriebe und die Junglandwirte-Förderung muss gefordert werden. Österreich ist in der EU-Spitzenreiter bei den Jungübernehmern von bäuerlichen Betrieben. Darauf können wir stolz sein und das soll auch so bleiben.

Neben Vereinfachungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung darf man aber auch die Notwendigkeit der Planungssicherheit nicht vergessen. Unsere Bäuerinnen und Bauern sorgen für Lebensmittel mit höchster Qualität und decken den täglichen Tisch. Sie kümmern sich um unsere wunderschöne Landschaft, was einen florierenden Tourismus zur Folge hat und damit auch die Arbeitsplätze, vor allem im Ländlichen Raum, sicherstellt. Dies gilt es zu erhalten und weiterzuentwickeln! Ein herzlicher Dank gilt also all jenen, die dafür einen Beitrag leisten!

 

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