„Community Nurses“ nehmen Arbeit in Finkenstein auf

Bgm. Poglitsch und NAbg. Weidinger machen die Gemeinde zum Vorzeigemodell für die kommunale Rundumversorgung älterer Menschen und pflegender Angehöriger.

Als eine der ersten Gemeinden in Österreich startet Finkenstein damit ein Pilotprojekt, das von der EU und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz finanziert wird, zur niederschwelligen und wohnortnahen Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen. Zwei „Community Nurses“ beginnen nun mit ihrer gemeindenahen Beratungs-, Koordinations- und Vernetzungstätigkeit. Bürgermeister Christian Poglitsch: „Ein Meilenstein für die soziale Qualität unserer Gemeinde, die vor allem den älteren Bürgerinnen und Bürgern die Sicherheit gibt, auch trotz gesundheitlicher Einschränkungen bei bester Versorgung möglichst lange in ihrem gewohnten familiären Umfeld leben zu können.“

Ein wichtiger Partner bei der raschen Umsetzung dieses Pilotprojektes ist der Villacher NAbg. Peter Weidinger. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die Mittel der Europäischen Kommission nach Finkenstein zu bringen und damit die hier schon bestehenden, umfassenden Angebote für die ältere Bevölkerung abzurunden. Dabei darf man aber nicht auf die pflegenden Angehörigen vergessen, die durch die beiden ‚Community Nurses‘ erheblich entlastet werden.“ Konkret beraten die Experten bei der bedürfnisgerechten Gestaltung von Wohnraum und sind bei Förderungsfragen behilflich.

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Senioren-Wohnanlage

Im Zusammenspiel mit anderen Einrichtungen wie der 15 Plätze umfassenden Tagesstätte und der gerade im Bau befindlichen Senioren-Wohnanlage für betreubares Wohnen, deren Bewohner die Unterstützung diplomierter Gesundheits- und Krankenpflegekräfte in Anspruch nehmen können, wird Finkenstein damit zur Vorzeigegemeinde, wenn es um den Umgang mit älteren Mitbürgern geht. „Wir wissen, dass der Anteil der älteren Menschen an der Bevölkerung zunimmt, und wünschen uns alle, gesund zuhause alt zu werden. Dafür treffen wir rechtzeitig die nötigen Vorkehrungen“, erklärten Poglitsch und Weidinger. Von der EU-Förderung umfasst ist auch der Bereich E-Mobilität: So sind die „Community Nurses“ für die Bürgerinnen und Bürger von Finkenstein künftig mit Elektroautos unterwegs. In Summe fließen durch das Projekt in den kommenden drei Jahren 620.000 aus dem EU-Resilienzfonds in die Gemeinde.