Um die Chancen der Koralmbahn zu nutzen braucht es Infrastruktur!

8. Juni 2020

Um die Chancen der Koralmbahn zu nutzen braucht es Infrastruktur!

Der angekündigte Interkommunale Technologiepark im Lavanttal ist ein Mosaikstein dafür!

 

Die Fertigstellung der Koralmbahn wird die Reisezeit zwischen Villach und Graz auf 90 Minuten „zusammenschmelzen“ lassen und mit einem Schlag werden sich die Menschen in diesem Raum stärker vernetzen und diese Möglichkeit nutzen. Damit aber gerade Kärnten davon profitiert braucht es auch eine dazugehörige Infrastruktur.

 

Die Ankündigung einer interkommunalen Technologiepark im Lavanttal zu errichten ist ein positives Signal, da sich sowohl Gemeinde, Landes als auch Bundesvertreter dafür ausgesprochen haben. Der Wirtschaftsraum Süd wird nur dann erfolgreich sein, wenn wir über eine kritische Anzahl von Job- und unternehmerischen Perspektiven für Menschen verfügen, die sich dann dafür entscheiden in Kärnten zu leben und zu investieren.

Gerade Gerhard Oswald, Bezirksstellenobmann der WK Wolfsberg ist ein engagierter Wegbereiter für solche Visionären Projekte. Ich freue mich auf die weiter gute Zusammenarbeit und begrüße ausdrücklich diese Entscheidung für den Standort Lavanttal und Kärnten.

 

 

 

"Interkommunaler Technologiepark Lavanttal"

 

Anbei erlauben wir uns zur weiteren Verwendung die aktuelle Presseaussendung von WK-Bezirksstellenobmann Gerhard Oswald zum Thema „Interkommunaler Technologiepark Lavanttal“ zu übermitteln:

 

WK-Oswald: Politik nimmt langjährige Forderung der Wirtschaft endlich auf

 

Wirtschaftskammer Wolfsberg begrüßt den „Interkommunalen Technologiepark Lavanttal“.

Tatsächliche Umsetzung muss vor Fertigstellung der Koralmbahn erfolgen.

 

Wolfsberg, 5. Juli 2020: „Die Umsetzung eines Interkommunalen Technologieparks im Lavanttal ist eine langjährige Forderung der regionalen Wirtschaft. Es stimmt uns positiv, dass die Politik nun Schritte für eine tatsächliche Umsetzung verkündet hat“, kommentierte heute WK-Bezirksstellenobmann Gerhard Oswald die jüngsten Ankündigungen von Bundes-, Landes- und Gemeindepolitikern. Bekanntlich fordert die heimische Wirtschaft seit Jahren einen strategisch platzierten Gewerbepark samt Standortmanagement. Die Koralmbahn, der künftige Bahnhof Lavanttal und die umliegenden Flächen bieten der Region eine einmalige Chance, sich im Wirtschaftsraum Süd prominent zu platzieren.

 

Der benachbarte Bezirk Deutschlandsberg habe dieses Potenzial längst erkannt und überparteilich entsprechende Entwicklungsmaßnahmen gesetzt. „In vielen Sitzungen mit den Bürgermeistern des Tales und dem Regionalmanagement, aber auch in zahllosen Einzelgesprächen im Hintergrund haben wir als Interessenvertretung dieses Thema stets vorangetrieben“, erklärte Oswald. Schon vor Jahren sei man im Lavanttal kurz vor dem Abschluss eines Vertragswerkes für einen Interkommunalen Gewerbeparks samt Finanzausgleich gestanden, aber letztlich am Widerstand der heute offensichtlich andersdenkenden Kommunalpolitik gescheitert.

 

Gerade in Zeiten wie diesen gelte es, einen breiten Konsens zu bilden, um den Lebens- und Wirtschaftsraum Lavanttal in seiner Gesamtheit weiterzuentwickeln. Oswald erinnerte daran, dass es schließlich die Löhne, Steuern und Abgaben zahlenden Betriebe seien, die solche Projekte erst ermöglichen würden: „Die Umsetzung des Technologieparks darf sich nun keinesfalls wegen dem internen Finanzausgleich, Bürokratie oder gar Parteipolitik verzögern. Ich erwarte mir zu diesem richtungsweisenden Projekt auch ein klares Bekenntnis der Arbeitnehmerseite.“

 

„Um langfristig Erfolg zu haben, braucht es in einem starken Wirtschaftsraum Süd sowohl tatkräftige Unternehmer als auch engagierte, hochqualifizierte Mitarbeiter“, so Oswald. Mit der Fertigstellung der Koralmbahn müssen auch die lokalen Strukturen den künftigen Möglichkeiten angepasst sein: „Wir als Wirtschaftskammer sehen die Bezirke Wolfsberg und Deutschlandsberg als einen möglichen Zukunftsraum zwischen den beiden heutigen Zentralräumen Graz und Klagenfurt/Villach“. (Schluss)