Breiter Schulterschluss ermöglicht bessere Konsumentscheidungen

16. Dezember 2020

ÖVP-Konsumentenschutzsprecher lobt breite Allianz zur Gründung der „Stiftung für Wirtschaftsbildung“

Wien (OTS) - In einem einmaligen Schulterschluss haben sich gestern, Dienstag, die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer Österreich, die Österreichische Nationalbibliothek, die MEGA Bildungsstiftung, die Erste Stiftung und die Arbeiterkammer zusammengetan, um mit der Gründung der „Stiftung für Wirtschaftsbildung“ die breite wirtschaftliche Allgemeinbildung in Österreich zu stärken. „Das ist auch gut für die Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich“, so ÖVP-Konsumentenschutzsprecher Abg. Peter Weidinger.

Der Schulterschluss, der durch diese breite Allianz möglich wurde, ermöglicht gemeinsam mit einer finanziellen Absicherung für die nächsten drei Jahre einen strukturierten Aufbau von wirtschaftlicher und finanzieller Kompetenz. Das hilft den Konsumentinnen und Konsumenten, die eigene Rolle in der Marktwirtschaft besser zu verstehen und dadurch bessere Konsumentenentscheidungen für ein selbstbestimmtes Leben zu treffen. Das ist nachhaltige Konsumentenschutzpolitik, sagt Weidinger.

„Finanzminister Gernot Blümel hat mit der Finanzbildungsoffensive bereits eine wichtige Initiative für mehr Finanzbildung aller Altersgruppen gesetzt, nun folgt die Eingliederung für besseres Finanzwissen in die heimischen Lehrpläne“, erinnerte Weidinger an einen entsprechenden Beschluss in der Sitzung des Konsumentenschutzausschusses im Oktober. Dabei hat Weidinger einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher künftig verstärkt über die bereits vorhandenen gesetzlichen Bestimmungen im Bereich der Finanzdienstleistungen sowie über die Möglichkeiten zur Schuldenprävention informiert werden können. Der Antrag wurde mit Mehrheit angenommen.

Bereits im Regierungsprogramm hat sich die Bundesregierung zur verstärkten Eingliederung der Grundlagen des Wirtschaftsverständnisses und Finanzwissens sowie der kritischen Finanzbildung und ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft und die Gesellschaft in heimische Lehrpläne ausgesprochen. „Nun wird es durch den breiten Schulterschluss möglich, die Finanzbildung der Konsumentinnen und Konsumenten bestmöglich zu unterstützen“, schließt Weidinger.