Bauernbunddirektor wird neuer Bundesratspräsident

Bauernbunddirektor wird neuer Bundesratspräsident 1

 

Mit 1. Jänner 2021 durfte Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl das Amt des Bundesrat-Vizepräsidenten übernehmen. Mit 1. Juli 2021 wird er dem Bundesrat als neuer Präsident vorstehen.

Anliegen der TirolerInnen vertreten
„Ich möchte dieses Jahr nutzen, um verschieden bäuerliche Themen, aber auch aktuelle Anliegen der TirolerInnen über den Bundesrat auf die Bundesebene zu heben. Dabei ist mir der Einsatz für die Chancengleichheit der ländlichen Räume ein besonderes Anliegen. Es geht dabei um Verbesserungsnotwendigkeiten gegenüber den urbanen Zentren in verschiedensten Bereichen: von der Verbesserung der verkehrsmäßigen Anbindungen, über die Stärkung der Kinderbetreuung bis zum weiteren Ausbau der Breitbandinfrastruktur“, führt der gegenwärtige Bundesrat-Vizepräsident aus.
„Vorausschauend möchte ich mich auch für eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus in der Zeit nach Corona einsetzen“, meint Raggl. Mit ihm habe die Tiroler Landwirtschaft eine sehr laute Stimme in den Entscheidungsgremien in Wien, die nun verstärkt werde.

Vorteil für Bauern und ländlichen Raum
„Zeitlich ist es fordernd, das Amt als Bauernbunddirektor und die Funktion als Bundesratspräsident zu vereinbaren. Hinter mir steht jedoch das Team des Tiroler Bauernbundes, das mich stets unterstützt. Somit stellt die Doppelfunktion kein Problem dar, sondern eine Chance, mich in diesen Funktionen noch mehr für die Anliegen der TirolerInnen, des ländlichen Raums und nicht zuletzt auch der Bäuerinnen und Bauern einzusetzen“, schließt Peter Raggl.

 

 

Bildquelle: Tanja Cammerlander