Bauern für ihre Leistungen ordentlich entlohnen!

Leistungen unserer Bauern gehören entlohnt

BauernMit dem Budgetbeschluss im Nationalrat vergangene Woche sind die Auszahlungen für die Direktzahlungen ebenso gesichert wie die Kofinanzierung der Programme für die Ländliche Entwicklung mit Umweltprogramm und Ausgleichzulage. „Für unsere bäuerlichen Familienbetriebe ist das enorm wichtig, denn es gilt, sie für ihre gemeinwirtschaftlichen Leistungen auch ordentlich zu entlohnen“, betont der Salzburger Nationalrat Franz Eßl.

Das gesamte Agrarbudget wird sich im kommenden Jahr erhöhen. „Damit setzen wir auch ein wichtiges Signal für die Unterstützung der Menschen und Betriebe im ländlichen Raum in einer sehr herausfordernden  Zeit. Unsere Betriebe brauchen nicht nur wegen Corona und sinkenden Absatzmöglichkeiten unsere ganz besondere Unterstützung“, verweist Eßl auch darauf, dass die Bäuerinnen und Bauern wie geplant mit der ersten Auszahlung der Direktzahlungen für 2020 im Dezember rechnen können.

 

Einkommensschere schließen

Knapp 90 Prozent der bäuerlichen Betriebe in Salzburg liegen in Berg- und benachteiligten Gebieten. „Ihre Einkommenssituation war und ist ohnehin schwierig“, erinnert Eßl an die klaffende Einkommensschere zwischen Bergbauern und Nichtbergbauern in Österreich, wie im Grünen Bericht ausgewiesen. „Nutzen wir das Plus im Budget, um diese nun zu schließen“, fordert der Abgeordnete erneut eine Anhebung der Ausgleichzulage für Betriebe im Berg- und benachteiligten Gebiet. „Der Zeitpunkt ist jetzt günstig, die Einkommensungleichheit zwischen Bergbauern und Nichtbergbauern aufgrund hoher Bewirtschaftungserschwernisse auszugleichen.“

 

Schnelles Internet ausbauen

Im kommenden Jahr sind Budgetmittel in der Höhe von 261,5 Millionen Euro für den Breitbandausbau vorgesehen. „Mit diesem Geld sollte es gelingen auch in unserem Bundesland das Netz weiter zu verbessern. Denn es zeigt sich, dass in manchen ländlichen Regionen noch Verbesserungsbedarf vor allem im Hinblick auf die Übertragungsraten, die auch auf hohe Zugriffsintensität ausgerichtet sein müssen, besteht,“ weist Eßl auf Probleme hin, die speziell in Zeiten des Lockdown und verstärkter Internetarbeit von zu Hause sichtbar werden. „Das Geld für Adaptierungen ist jetzt verfügbar, nun liegt es an den Telekombetreibern den Ausbau voranzutreiben“, so Eßl.

 

Holztransporte aus Wald angepasst

Mit einem weiteren Gesetzesbeschluss soll den heimischen Waldbauern geholfen werden. „Vor allem die Borkenkäferproblematik, aber auch heftige Stürme haben Schäden in den Wäldern verursacht, die es aufzuarbeiten gilt“, informiert Eßl, dass künftig nicht nur Transporte von Rundholz aus dem Wald mit einem Gewicht von 44 Tonnen zulässig sind, sondern diese Grenze auch für andere Holztransporte aus dem Wald gilt, etwa von Hackschnitzeln. „Dass die SPÖ bei all diesen Beschlüssen wieder einmal dagegen war, zeigt einmal mehr, wer auf der Seite der Bauern steht“, so Eßl abschließend.