Digitalisierungsoffensive: „2.850 Laptops und Tablets für Schulen in Innsbruck“

28. September 2021

Unlängst hat die österreichische Bundesregierung einen 8-Punkte-Plan für die Digitalisierung des Bildungsbereichs präsentiert. Das Herzstück der Initiative ist eine Geräteoffensive für die Schülerinnen und Schüler in der 5. und 6. Schulstufe. Österreichweit sollen 150.000 Schülerinnen und Schüler mit Laptops und Tablets ausgestattet werden. Tirol ist neben dem Burgenland das einzige Bundesland, in dem sich alle Mittelschulen und Gymnasien an dieser Aktion beteiligen.

„In Tirol werden in 145 Schulen 705 Klassen digitalisiert. Das bedeutet, dass fast 14.000 Schülerinnen und Schüler und deren Lehrpersonen mit rund 16.000 Laptops und Tablets ausgestattet werden. Mit der Digitalisierung unserer Schulen holen wir unser Bildungssystem in das 21. Jahrhundert“, informiert Nationalratsabgeordnete Alexandra Tanda.

In dieser Woche startet die Auslieferung an Tirols Schulen, die Geräteoffensive soll bis Jänner abgeschlossen sein. Die Laptops und Tablets dürfen dann auch privat in der Freizeit und den Ferien verwendet werden, dafür ist ein Selbstkostenbeitrag von 25% notwendig. Je nach Familiensituation kann hier ein Antrag auf Befreiung gestellt werden.

„Wir nehmen 250 Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen in die Hand. Das sind wichtige Investitionen in die Zukunft und Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler“, freut sich Tanda über die größte Reform seit Einführung des Gratis-Schulbuchs. Begleitet wird das Projekt von pädagogischen Initiativen. Aber was bedeutet das für die Stadt Innsbruck? „In Innsbruck werden alle 20 in Frage kommenden Schulen mit Geräten versorgt. 108 Klassen mit rund 2.500 Schülerinnen und Schülern und deren Lehrpersonen erhalten rund 2.850 Geräte“, berichtet die Innsbrucker Nationalratsabgeordnete abschließend.