Ölmühle Birnstingl feiert 165 Jahre

23. August 2019

Die Ölmühle Birnstingl, ein Vorzeigebetreib im Westen von Graz, in der kleinen Gemeinde St. Bartholomä, feierte nicht nur ein (halb)rundes Bestandsjubiläum, sondern auch die Fertigstellung einer weiteren Ausbaustufe. Der Familienbetrieb zählt in dieser Branche zu den größten und modernsten in Österreich, aber auch zu den traditionsreichsten.

1854 baute Peter Birnstingl eine Getreidemühle. Ungefähr zu dieser Zeit wurde auch das Kürbiskernöl entdeckt. Das Grüne Gold der Steiermark sollte fortan zum beruflichen Mittelpunkt der Familie Birnstingl werden. Heute führt Andrea Zoller-Birnstingl bereits in sechster Generation das Unternehmen mit einen österreichweiten Marktanteil von 24 Prozent. Die Ölmühle Birnstingl hat sich europaweit einen Namen gemacht und exportiert rund die Hälfte des Kernöls, vorwiegend nach Deutschland.

Bei der großen Feier zum 165-jährigen Jubiläum sorgten neben der Sängerin Alessa auch die bekannte Gruppe „Die Draufgänger“ für beste Stimmung. Unter den Gästen waren auch einige Repräsentanten aus der Politik, darunter Bürgermeister Josef Birnstingl, Nationalrat Günther Kumpitsch und Nationalrat Ernst Gödl, welcher die Glückwünsche des Landeshauptmannes überbrachte.

„Die Ölmühle Birnstingl ist ein Unternehmen, auf das wir in der Steiermark und in Graz-Umgebung stolz sein können. Der Familienbetrieb Birnstingl ist der beste Beweis dafür, dass Unternehmen mit langer Tradition nur dann Bestand haben, wenn sie innovativ und aufgeschlossen neue Wege probieren“, so NRAbg. Ernst Gödl bei seiner Festansprache, um abschließend launig hinzuzufügen: „Ein sympathisches Kernkraftwerk mit gesunder Ausstrahlung in die ganze Region!“